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15.08.2014 - 18.08.2014

Säubrennerkirmes
in Wittlich
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Die Säubrennerkirmes findet immer am 3. Augustwochenende statt und ist die Attraktion für jährlich etwa hunderttausend Besucher aus Nah und Fern. Das 4tägige Fest entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem der größten Volksfeste in Rheinland-Pfalz. Es gibt zwei Musikbühnen mit Live-Programm, einen großen Vergnügungspark, Handwerkermarkt, Weinstraße und vieles mehr.

“Bürger! Freunde! Höret und sehet die Geschicht', kurz und schlicht, wie die Wittlicher zu dem Namen Säubrenner kamen ...”so beginnt alljährlich das historische Festspiel am Freitagabend um 21.30 Uhr auf der Freilichtbühne im Stadtpark, in dem Ritter, Herolde, Gardisten, Winzer, Zimmerer, Nachtwächter, Schweinehirt, Ferkel und eine Sau im Mittelpunkt stehen. Über 150 Akteure lassen die Stadtbelagerung und -eroberung durch den Ritter von Ehrenberg von 1397 noch einmal lebendig werden. So wird jedem Besucher klar, wieso die Schweine in Wittlich noch heute für diese Untat im Mittelalter büßen müssen; den Schlussakt erleben die Zuschauer auf der Bühne Marktplatz, wo im Anschluss die Säubrennerkirmes durch den Bürgermeister offiziell eröffnet und der Belagerungstrunk ausgeschenkt wird.

Weitere Informationen:
Tanja Winter und Ursula Koch, Stadtverwaltung Wittlich, Neustraße 2, Telefon 06571-14660, an den Kirmestagen erreichbar unter Telefon 06571-146614.
Die Säubrenner Sage

Es war zurzeit da Friedrich von Ehrenberg,
die Stadt umlagert samt der Burg.
Türm und Mauern hielten stand,
umsonst der Feind kam angerannt.
Doch eines Abends, am Tor nach Himmerod
der Pförtner hatte schwere Not.
Den Bolzen er nicht finden wollt,
damit er´s Tor verriegeln sollt.
Grad fand er eine Rübe noch,
die steckt er fest ins Riegelloch.

Da kam die Nacht, und eine Sau,
der Unrast voll,
läuft in der Straß herum wie toll,
grunzt und schnuppert an dem Tor,
zerbeißt die Rüb, legt sich aufs Ohr.
Und alsobald das Tor springt auf,
der Feind dringt ein, hat freien Lauf.

Nach etlichen Tagen, da Stadt und Gassen,
vom Feind verlassen,
geplündert und verbrannt,
treibt man aus jedem Stand,
was noch am Leben ist an Schweinen,
Große, genauso wie die Kleinen,
zur Straf zum Markt in ein mächtig Feuer,
das Tiergeschrei war ungeheuer.

Doch auch der Braten schmeckte,
manch einer sich die Finger leckte,
ein Labsal war´s für Zung und Brauch,
ein Urbild auch für Volkes Brauch.

Und seither wird rühmlich
im ganzen Land
Wittlich die Stadt der
„Säubrenner“ genannt!




 
 










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